Wissendocuments
Dokumente per E-Mail importieren: Anhänge automatisch
Rechnungen kommen per E-Mail – und bleiben im Postfach liegen. Wie der automatische E-Mail-Import Anhänge direkt in die Dokumentenablage bringt.
Dokumente per E-Mail zu importieren heißt: Du bindest die passenden Postfächer deiner Firma einmal an – und eingehende Anhänge wie Rechnungen, Lieferscheine oder Verträge werden ab dann automatisch in die Dokumentenablage übernommen. Das manuelle „Anhang speichern, umbenennen, einsortieren“ entfällt; der laufende Dokumenteneingang wird zu einem getragenen Arbeitsbereich. documents ist dabei die Tür zum gemeinsamen Wissensspeicher: Neue Belege folgen einem verlässlichen Eingang, statt als Einzeldateien in verschiedenen Postfächern zu enden.
Warum das Postfach eine häufige Beleglücke ist
Viele Geschäftsbelege kommen heute per E-Mail – und genau dort bleiben sie leicht liegen. Das Postfach ist aber keine Dokumentenablage: Anhänge sind nicht Teil des gemeinsamen Archivbestands und müssen in langen Verläufen gesucht werden. Mails können gelöscht oder Postfächer bei Personalwechseln aufgelöst werden. Wer seine Belegablage automatisieren will, findet deshalb beim laufenden Postfacheingang einen klar abgegrenzten ersten Arbeitsbereich.
So richtest du den Import ein
In webRichtung documents bindest du den E-Mail-Import in drei Schritten ein:
- Postfach anbinden, über das die relevanten Dokumente eingehen.
- Laufenden Eingang festlegen: Klar bestimmen, welche Belege in die Ablage gehören.
- Ergebnis prüfen: Neue Anhänge landen anschließend in documents und werden dort verarbeitet.
Bestehende Bestände kannst du später per Upload oder Stapelverarbeitung nachziehen. Entscheidend ist zunächst der laufende Eingang: Ist die Regel einmal gesetzt, übernimmt documents diese wiederkehrende Arbeit und hält das Ergebnis in der Ablage bereit. So bleibt der erste Schritt eng begrenzt. Du musst weder den gesamten Altbestand vorab bereinigen noch mehrere Eingangswege gleichzeitig umstellen, bevor die neue Arbeitskraft im Alltag trägt.
Was importiert wird – und was nicht
- Im Mittelpunkt stehen Dokumentenanhänge, die aus dem Postfach in die Ablage übernommen werden.
- Der laufende Eingang folgt der einmal gesetzten Regel statt täglicher manueller Ablage.
- Importierte Dokumente gelangen in den Arbeitsbereich und werden dort weiterverarbeitet.
Danach bleiben die Belege über die Archivsuche auffindbar, und du kannst Abgeschlossenes in den Archivbestand überführen. Upload, E-Mail-Import und Stapelverarbeitung führen damit in denselben Dokumentenbereich. Die Statistik hilft dir, den Bestand im Blick zu behalten; bei Buchhaltungsbelegen schließt die belegte DATEV-Unterstützung an den weiteren Arbeitsfluss an.
Welche Postfächer du anbinden solltest
Starte mit den Funktionspostfächern, über die Belege fließen: rechnung@, buchhaltung@, eingang@ oder info@. Persönliche Postfächer folgen bei Bedarf – wichtiger ist die Teamregel, dass Lieferanten Rechnungen an die Funktionsadresse schicken. So übernimmt documents den wiederkehrenden Eingang, ohne dass jemand jeden Anhang einzeln ablegen muss.
Tipps für einen sauberen Start
- Klein anfangen: Erst das Rechnungspostfach anbinden, Ergebnis eine Woche beobachten, dann weitere Postfächer ergänzen.
- Altbestand getrennt behandeln: Ältere Dokumente ziehst du später per Upload oder Stapelverarbeitung nach.
- Eingang gezielt abgrenzen: Wenn ein Postfach auch Newsletter und Internes enthält, formuliere eine klare Regel für relevante Dokumente.
- Verarbeitung stichprobenartig prüfen: Gerade am Anfang lohnt der Blick, ob die benötigten Belege in der Ablage ankommen.
Der rechtliche Blickwinkel
E-Mail-Anhänge wie Rechnungen sind aufbewahrungspflichtige Belege; das Postfach selbst erfüllt die Anforderungen an geordnete, unveränderbare Aufbewahrung in der Regel nicht. Der automatische Import schließt genau diese Lücke. Welche Mails darüber hinaus aufbewahrt werden sollten, erklärt der Artikel E-Mails GoBD-konform archivieren.
Dieser Artikel informiert allgemein und ersetzt keine Rechts- oder Steuerberatung.
Häufige Fragen
Wie funktioniert der E-Mail-Import von Dokumenten?
Du bindest ein Postfach für den Dokumentenimport an. Eingehende Anhänge werden danach automatisch in die Ablage übernommen und für die weitere Verarbeitung bereitgestellt.
Werden ganze E-Mails oder nur Anhänge importiert?
Beim dokumentierten E-Mail-Import steht die Übernahme von Dokumentenanhängen in die Ablage im Mittelpunkt.
Kann ich auch ältere E-Mails rückwirkend importieren?
Bestehende Dokumentenbestände kannst du per Upload oder Stapelverarbeitung nachziehen; der E-Mail-Import trägt den laufenden Eingang.
Welche Postfächer eignen sich für den Import?
Vor allem Funktionspostfächer, über die Belege eingehen: rechnung@, buchhaltung@ oder info@.
Was passiert mit den importierten Dokumenten?
Sie landen in der Ablage, werden verarbeitet und bleiben anschließend über die Archivsuche auffindbar.