--- title: "Was kostet Dokumentenmanagement? Modelle und echte Zahlen" description: "Lizenz, Pauschale oder Pay-per-Use? Welche Kostenmodelle es beim Dokumentenmanagement gibt, welche versteckten Posten lauern und wie du kalkulierst." type: "wissen" product: "documents" slug: "dokumentenmanagement-kosten" source_language: "de" target_languages: ["de"] published: "2026-06-10" status: "publish" faq_json: [{"q":"Welche Kostenmodelle gibt es beim Dokumentenmanagement?","a":"Im Wesentlichen drei: Lizenz pro Nutzer und Monat, Pauschal- oder Paketpreise sowie Pay-per-Use, bei dem pro verarbeitetem Dokument abgerechnet wird."}, {"q":"Was kostet Dokumentenmanagement bei webRichtung?","a":"Konto und Nutzer kosten 0 Euro. Abgerechnet wird pro verarbeitetem Dokument ab 0,09 Euro, im Batch 0,06 Euro; der Archiv-Speicher ist im aktuellen Modell inklusive. 1 Credit entspricht 1 Euro netto."}, {"q":"Welche versteckten Kosten sollte ich prüfen?","a":"Typische Posten sind Einrichtung und Schulung, Mindestlaufzeiten, Aufpreise für Archivspeicher, Scanner- oder E-Mail-Anbindung sowie Kosten für zusätzliche Nutzer."}, {"q":"Lohnt sich Pay-per-Use für kleine Unternehmen?","a":"Häufig ja: Ohne Grundgebühr zahlst du nur das tatsächliche Belegvolumen. Bei 100 Dokumenten im Monat liegen die Kosten im einstelligen Eurobereich."}, {"q":"Wie kalkuliere ich meine DMS-Kosten realistisch?","a":"Zähle dein monatliches Belegaufkommen (Eingangsrechnungen, Ausgangsrechnungen, Scans, Verträge) und rechne es gegen jedes Preismodell – inklusive aller Nutzer, die Zugriff brauchen."}] language: "de" source_id: "wissen/dokumentenmanagement-kosten" source_hash: "2fa570be440b9390e62ede1ab9818eae59a2705f05a33c3f346a40390a8e6d4a" --- Dokumentenmanagement wird in drei Modellen bezahlt: als Lizenz pro Nutzer und Monat, als Pauschal- oder Paketpreis oder nutzungsbasiert pro verarbeitetem Dokument (Pay-per-Use). Was am Ende günstiger ist, entscheidet dein Belegvolumen und deine Teamgröße – für kleine Unternehmen mit wenigen hundert Dokumenten im Monat ist Pay-per-Use meist die wirtschaftlichste Variante, weil keine Grundkosten anfallen. ## Die drei Kostenmodelle im Vergleich - **Lizenz pro Nutzer:** Planbar, aber teuer, wenn viele Personen nur gelegentlich zugreifen. Jeder Lesezugriff kostet einen vollen Platz. - **Pauschale/Paket:** Ein fester Preis für ein Kontingent. Funktioniert, wenn dein Volumen stabil ist – darunter zahlst du für Luft, darüber wird nachgekauft. - **Pay-per-Use:** Kein Grundpreis, bezahlt wird der Verbrauch. Skaliert von „fast nichts" bis Großvolumen, ohne dass du vorab dimensionieren musst. ## Eine konkrete Rechnung Beim Pay-per-Use-Modell von [webRichtung documents](https://www.webrichtung.de/module/documents/) sieht die Kalkulation so aus: Konto und Nutzer kosten 0 €, die Verarbeitung eines Dokuments ab 0,09 € – im Batch, etwa beim Massenupload größerer Bestände, 0,06 €. Der Archiv-Speicher ist im aktuellen Modell inklusive; abrechnungsrelevant ist der Arbeitsbereich. Bezahlt wird mit Credits, wobei 1 Credit 1 Euro netto entspricht. Beispielrechnungen: - **100 Belege/Monat** (typischer Kleinbetrieb): rund 9 € im Monat - **500 Belege/Monat:** rund 45 € im Monat - **Einmalige Alt-Migration von 10.000 Dokumenten** im Batch: rund 600 € – einmalig, nicht monatlich Zum Vergleich: Ein Lizenzmodell mit z. B. 15 € pro Nutzer und Monat kostet ein Fünf-Personen-Team 900 € im Jahr – unabhängig davon, ob ein einziges Dokument abgelegt wurde. ## Versteckte Kosten, die du prüfen solltest Der Listenpreis ist selten der Endpreis. Frage bei jedem Anbieter nach: 1. **Einrichtung und Schulung:** Fallen Onboarding-Pauschalen oder Beratertage an? 2. **Mindestlaufzeit und Mindestnutzer:** Bindest du dich für 12–36 Monate? 3. **Speicherkosten:** Kostet das Archiv extra, wenn der Bestand wächst? 4. **Anbindungen:** Sind Scanner-Anbindung, E-Mail-Import oder Schnittstellen Aufpreis-Module? 5. **Zusätzliche Nutzer:** Was kostet es, wenn die Steuerberatung oder eine Aushilfe Zugriff braucht? ## Die andere Seite: Was kostet kein DMS? Zur ehrlichen Kalkulation gehört der Status quo. Suchzeit ist der größte unsichtbare Posten: Wer mehrmals täglich Belege in Postfächern, Ordnern und Ablagekörben sucht, verbrennt Arbeitszeit, die ein Vielfaches der Softwarekosten wert ist. Dazu kommt das Risiko unvollständiger Aufbewahrung bei einer Betriebsprüfung. Die Frage ist also weniger „Was kostet ein DMS?" als „Ab welchem Belegvolumen kostet keines mehr?" – und diese Schwelle liegt niedriger, als die meisten denken. Welche Auswahlkriterien neben dem Preis zählen, zeigt der Artikel [Dokumentenmanagement-Software vergleichen](/de/wissen/dokumentenmanagement-software-vergleich.html). ## Faustregeln für die Entscheidung - **Unter 1.000 Belegen im Monat:** Pay-per-Use ist fast unschlagbar – keine Grundkosten, voller Funktionsumfang. - **Viele Leser, wenige Ableger:** Modelle, bei denen Nutzer kostenlos sind, vermeiden den klassischen Lizenz-Hebel. - **Schwankendes Volumen** (Saisongeschäft, Projektspitzen): nutzungsbasiert zahlst du die Spitze nur, wenn sie kommt. - **Alt-Migration geplant:** auf Batch-Preise achten – der Unterschied zwischen 0,09 € und 0,06 € pro Dokument summiert sich bei zehntausend Belegen spürbar.