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Information zum Coronavirus

Das Coronavirus hält seit spätestens Ende Februar auch Europa in Atem. In den Nachrichten gibt es kaum ein anderes Thema, die Bevölkerung ist zunehmend verunsichert und die Börsen folgen dem Trend. Im Moment ist es vor allem die Angst vor dem Coronavirus und seinen bislang noch nicht gänzlich absehbaren Folgen, die für massive Verunsicherung sorgen. Panik ist nie ein guter Ratgeber – das gilt heute mehr, denn je. Das Coronavirus ist mit Sicherheit eine ernste Herausforderung – für die Gesellschaft, für die Wirtschaft und nicht zuletzt für jeden Einzelnen. Es ist eine Herausforderung, der man am besten informiert und besonnen begegnet. Aus diesem Grund haben wir hier für Dich die wichtigsten Informationen zum Coronavirus zusammengestellt.

Inhaltsverzeichnis

Das Coronavirus – Was ist es für ein Virus und wo kommt es her?

Das neuartige Coronavirus, das den offiziellen Namen SARS-CoV-2 trägt und die Atemwegserkrankung COVID-19 auslöst, trat erstmals in der chinesischen Millionenstadt Wuhan in Erscheinung. Das war im Dezember 2019. Seither verbreitet es sich in rasanter Geschwindigkeit über den Planeten und zum derzeitigen Stand vom 11. März 2020 sind 115 Länder betroffen. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Pandemie)

Woher das Virus kommt, konnte bislang nicht zufriedenstellend geklärt werden. Als gesichert scheint, dass das Coronavirus mutierte und vom Tier auf den Menschen übersprang. Doch „Patient Zero“, also der erste Mensch auf den der Erreger übersprang, ist bislang nicht identifiziert.

Bei SARS-CoV-2 handelt es sich um ein Virus, das zur Familie der Coronviren zählt. Es ist mit dem SARS-Virus verwandt, welches 2002 und 2003 die Welt in Atem hielt.

Der bisherige Verlauf: von China in die Welt

COVID-19 trat erstmals in Wuhan auf und wurde bereits im Januar zur Epidemie erklärt und breitete sich weltweit aus. Nachdem viele das Wort bereits im Februar immer wieder in den Mund nahmen, erklärte die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die neuartige Krankheit am 11. März 2020 endgültig zur Pandemie. Anfang März lag die Zahl der weltweit infizierten bei über 100.000 Menschen. Das Coronavirus hatte zu dem Zeitpunkt weltweit ca. 3500 Todesopfer gefordert. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/COVID-19-Pandemie)

Von den 115 Ländern, die derzeit von der Pandemie betroffen sind, ist Italien in Europa das Land, was die meisten Infizierten und Todesfälle zu verzeichnen hat. Aber auch in Deutschland breitet sich das Coronavirus weiter aus. Während viele Länder zu teils drastischen Maßnahmen greifen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, reagieren die deutschen Behörden bislang vergleichsweise zurückhaltend: Veranstaltungen mit über 1000 Besucher sollen nach Empfehlung des Bundesgesundheitsministers Jens Spahn möglichst abgesagt werden, aber von generellen Schul- und Kitaschließungen oder umfassenden Quarantänemaßnahmen wie in China oder Italien wird bislang abgesehen. Dies kann sich aber sehr bald ändern. Die Entwicklungen, die sich aufgrund des Coronavirus ergeben, gehen schnell vonstatten. Was heute aktuell und richtig ist, kann morgen bereits wieder überholt sein.

Ziel der Regierung ist es, die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. Aufhalten lässt sich die Pandemie wohl nicht mehr, wohl aber verzögern. Und dies ist essenziell, um das Gesundheitssystem nicht über die Gebühr zu belasten. Denn obwohl wir in Deutschland einen der besten medizinischen Standards der Welt haben, ist letztendlich alles eine Frage der Kapazität.

Das Coronavirus im Vergleich zur normalen saisonalen Grippe

Wie gefährlich das Coronavirus tatsächlich ist, darüber hört und liest man gerade sehr viel Unterschiedliches. Besonders taucht immer wieder ein Vergleich mit der saisonalen Grippe auf. Menschlich ist das sehr nachvollziehbar, da gerade in Unsicherheit viele Menschen auf der Suche nach Orientierung sind.

Dieser Vergleich scheint aus unserer Sicht jedoch sehr gefährlich, da er oberflächlich betrachtet Menschen dazu verleitet, das Coronavirus nicht ausreichend ernst zu nehmen.

Gemäß führender Virologen scheint man nach aktuellen Daten von einer 10-mal höheren Gefahr durch das Coronavirus ausgehen zu können im Vergleich zur normalen, saisonalen Influenza (Grippe). Fakt ist, dass es sich um ein Virus handelt, das eine sehr hohe Ansteckungsrate hat.

Wie wird das Coronavirus übertragen?

Es gibt nach derzeitigem Stand zwei Wege auf denen das Coronavirus übertragen werden kann. Die Tröpfcheninfektion (die Übertragung von Mensch zu Mensch) und die Schmierinfektion (Du berührst eine kontaminierte Oberfläche und danach fasst Du Dir z.B. ins Gesicht).

Wie ist die Ansteckungs- oder Infektionsrate?

Derzeit ist davon auszugehen, dass ein Infizierter im Durchschnitt 2-3 weitere Personen ansteckt. Es gibt einzelne sogenannte Superspreader, die auch über 100 Personen infizieren können.

Wie hoch ist die Sterberate durch das Coronavirus?

Die Sterberaten werden – je nach Betrachtungsweise – mit zwischen 0,5 bis 3,5 Prozent beziffert. Während die Anzahl der Toten natürlich sehr genau erfasst werden können, gibt es Unklarheiten über die Anzahl an Personen, die sich mit dem Coronavirus infiziert haben. Denn die offiziell gemeldeten Fälle bestätigter Infizierter umfassen nur die Personen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden. Die Dunkelziffer kann nur erahnt werden. Das hat vor allem damit zu tun, dass das Coronavirus bei vielen Menschen keine oder kaum Symptome hervorruft.

Wie schwer ist der Krankheitsverlauf?

Beim überwiegenden Teil der Infizierten verursacht das Coronavirus keine oder kaum Symptome bzw. die COVID-19-Erkrankung nimmt einen sehr milden Verlauf. Probleme verursacht das Virus jedoch meist bei älteren Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen. Sie zählen zur Risikogruppe, bei der die Letalität um ein Vielfaches erhöht ist. So liegt nach Angaben des Virologen Prof. Dr. Droste von der Charité Berlin die Sterbewahrscheinlichkeit bei den über 85-Jährigen bei 25 Prozent. Nach aktuellem Stand verläuft eine Infektion bei 80% der Infizierten sehr mild (keine bis geringe Symptome). Von den gemeldeten Fällen geht man derzeit davon aus, dass 5% eine intensive Behandlung, vermutlich mit Beatmungsgeräten benötigen.

So schützt Du Dich und andere bestmöglich vor dem Coronavirus

Die persönliche Hygiene spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Wie bereits erwähnt kannst Du Dich mit dem Coronavirus durch eine Schmier- oder Tröpfcheninfektion infizieren. Das bedeutet, dass der Hygiene eine ganz besondere Bedeutung zukommt. Wichtig ist dabei regelmäßiges, sehr gründliches Händewaschen mit Seife und einer Dauer von ca. 20-30 Sekunden. Damit kannst Du vor allem der Schmierinfektion vorbeugen. Das solltest du mehrmals täglich machen, eigentlich immer nachdem Du eine Türklinke oder Ähnliches angefasst hast. Zusätzlich lohnt es sich, sich selbst zu trainieren, nicht mit ungewaschenen Händen das eigene Gesicht zu berühren.

Desocialising als weitere Maßnahme

Je weniger Kontakt Du zu anderen hast, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du Dich ansteckst oder falls Du selbst unbemerkt infiziert bist, schützt Du dadurch auch andere. Dabei gilt, nicht nur große Veranstaltungen sind ein Problem, jede überflüssige Zusammenkunft mit anderen erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Virus schneller ausbreitet.

Warum ist die Hygiene und das Desocialising so wichtig?

Es wird nach derzeitigem Stand vermutlich kaum zu vermeiden sein, dass sich das Coronavirus in der Bevölkerung ausbreitet und große Teile der Bevölkerung infiziert. Nach aktueller Aussage der Bundesregierung ist mit einer Durchseuchung von ca. 70% der Bevölkerung in Deutschland zu rechnen.

Es gibt aktuell kein Medikament und keine Behandlung der COVID-19-Erkrankung. Was sich jedoch behandeln lässt, sind die Symptome. Beispielsweise Fieber, eine Lungenentzündung oder ähnliche Erkrankungen. Dadurch wird der Körper unterstützt sich selbst zu heilen.

Um das jedoch zu schaffen, werden meist intensivmedizinische Behandlungskapazitäten benötigt, beispielsweise Beatmungsgeräte, etc. Von diesen Intensivzimmern haben wir in Deutschland derzeit ca. 28.000 und diese sind zumindest zu Teilen belegt. Selbstverständlich wird sicher gerade die Kapazität hochgefahren. Dennoch ist es eine sehr begrenzte Kapazität. Falls nun also zu schnell zu viele Patienten einen derartigen Behandlungsbedarf haben, so reicht die verfügbare Kapazität nicht mehr aus. Sollte dieser Punkt erreicht sein, wird es zu einer schlechteren durchschnittlichen Behandlung kommen und dementsprechend ist mit einer deutlich steigenden Sterberate zu rechnen.

Daher gilt es für jeden Einzelnen als Privatperson und als Unternehmen dafür zu sorgen, dass unser Gesundheitssystem bestmögliche Chancen hat, die Patienten zu behandeln und nicht überfordert wird.

Unsere Bundesregierung wird Maßnahmen dahingehend steuern und erlassen, die dieses Ziel verfolgen, denn eine Überlastung der Gesundheitsinfrastruktur wäre so etwas wie der Super-Gau. Das heißt aber auf der anderen Seite auch, egal wie bemüht die Regierung ist, die wirtschaftlichen Interessen des Landes ebenfalls zu berücksichtigen, die Gesundheit der gesamten Bevölkerung wird immer Vorrang haben und selbstverständlich ist das auch richtig so.

Auch wenn wir als Berater für Unternehmer immer einen starken Fokus auf wirtschaftlichen Themen haben, ist es selbstverständlich auch aus unserer Sicht richtig der Gesundheit der Bevölkerung gerade der Eltern- und Großelterngeneration diesen Vorrang zu geben.

Da nun mal das Denken in wirtschaftlichen Kategorien und Zusammenhängen unser tägliches Brot ist, wissen wir aber gleichzeitig auch, dass die Folgen für die Wirtschaft zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch unkalkulierbar sind.

SARS-CoV-2 und die Wirtschaft: Folgen noch nicht absehbar

Natürlich gibt es wie immer in der Wirtschaft Gewinner und Verlierer der aktuellen Pandemie. Allerdings kann man sicher sagen, dass die Verlierer derzeit die Gewinner stark übersteigen. Je nach dem weiteren Verlauf der Pandemie wird es nahezu kein Unternehmen mehr im Land geben, was nicht direkt oder indirekt betroffen ist. Manche Branchen sind bereits ganz direkt betroffen.

Mögliche Auswirkungen der Pandemie für Unternehmen

Die Risiken, die sich für Unternehmen ergeben, sind vielfältig, hängen jedoch stark von der Branche, dem jeweiligen Geschäftsmodell aber auch vor allem dem Marktumfeld ab.

Schutz der eigenen unternehmerischen Handlungsfähigkeit

Ein Problem, mit dem sich alle Unternehmen auseinandersetzen müssen, ist die eigene Handlungsfähigkeit zu schützen, dazu gehört, sich so gut es geht zu dezentralisieren. Mitarbeiter sollten nach Möglichkeit aus dem Homeoffice arbeiten. Selbstverständlich geht das nicht jedem Job, aber jeder einzelne Job zählt. Dabei stehen viele Unternehmen vor deutlichen Änderungen, neben den notwendigen technischen Anpassungen, sind auch viele organisatorische und kulturelle Änderungen nötig.

Umsatzrückgänge durch Verbote und geändertes Kaufverhalten

Dass was viele Unternehmen betreffen wird, sind Umsatzverlust durch Verbote, wie zum Beispiel abgesagte Veranstaltungen. Dies betrifft vor allem Messeunternehmen, Messebauer, Hotels, Cateringunternehmen etc. Vor allem jedoch wird der Umsatzverlust durch ein verändertes Kaufverhalten der Konsumenten viele Unternehmen hart treffen. Hier gilt es die eigene Strategie, das eigene Marketing und die eigenen Abläufe anzupassen.

Wackelnde und instabile Lieferketten

Heute sind im Prinzip alle Unternehmen direkt oder indirekt stark mit anderen Unternehmen und Ländern vernetzt. Selbst wenn man für einen Moment noch das Gefühl hat, das eigene Unternehmen sei nicht betroffen, so kann es indirekt betroffen werden, da einer der wichtigen Lieferanten stark betroffen ist. Beispielsweise haben sich bereits jetzt durch das Coronavirus Luftfrachtkosten von Asien nach Europa extrem verteuert – von ehemals 0,80 Dollar auf 17,50 Dollar. Der Grund hier ist einfach. Für den Transport von Waren werden auch Kapazitäten in den Passagierflügen genutzt, diese Beiladungsmöglichkeiten fallen nun weg und die Kapazität wird knapp.

Finanzplanung und Liquidität

Auch die finanzielle Seite wird zur Herausforderung. Viele Unternehmen sind in der Krise auf Investitionen angewiesen, müssen aber gleichzeitig mit einem Umsatzrückgang fertig werden. Kosten für knappe Güter können explodieren, vielfach ist auch eine Erhöhung der Lagerbestände notwendig, was zusätzlich Kapital bindet.

Was Unternehmen tun können, um die Auswirkungen der Pandemie abzufedern

Die Bedrohung durch das Coronavirus für die Wirtschaft ist ernst. Neben dem gesundheitlichen und gesellschaftlichen Aspekt ist es vor allem die Wirtschaft, die mit den Auswirkungen der Pandemie zu kämpfen haben wird. Die angespannte Lage an den Börsen spricht eine deutliche Sprache. Das Coronavirus ist zu einem unternehmerischen Risiko geworden, das man auf keinen Fall unterschätzen sollte.

Deshalb ist es jetzt wichtig, dass sich Unternehmer rechtzeitig auf die möglichen Folgen einstellen und der möglichen Dramatik der Situation gerecht werden, ohne in Panik zu verfallen. Jetzt gilt es dem Risiko beherzt und aktiv entgegenzutreten und eigene Handlungsfähigkeit zu sichern. Es gibt viel zu tun!

Wir haben uns bereits auf die Beratung unserer Kunden speziell bezüglich der Auswirkungen des Coronavirus eingestellt. Wir arbeiten selbst bereits zu 100% dezentral und haben für die wichtigen vier großen Einflussbereiche angepasste Beratungspakete zusammengestellt.

Möchtest Du auch unsere Unterstützung um Dein Unternehmen besser durch die Krise zu führen? Dann klicke gerne hier:

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